Damals · 29. März 2021
Die Jugend im russischen Kriegsgefangenenlager eingebüßt
Mein Onkel Franz erblickte 1923 das Licht der Welt. Als 1933 der 2. Weltkrieg ausbrach, hatte er als Bub auf dem Land bestimmt nicht daran gedacht, dass er mit 19 Jahren als Soldat sein Vaterland verteidigen müsse. Er geriet in russische Kriegsgefangenschaft. Erst zehn Jahre später kehrte er wieder heim. Inzwischen waren seine Eltern gestorben. Trotz allem musste er froh sein, mit dem Leben davon gekommen zu sein.
Diverse Ausflüge · 15. März 2021
Der Mondsee ist ein irdisches Ausflugsziel in himmlischer Umgebung
Wenn meine Verwandten früher etwas vom "Mondsee" erzählt haben, dann stellte ich mir etwas märchenhaftes, sehr weit entferntes vor. Als ich aber erfuhr , dass sie einfach mal so übers Wochenende dorthin fuhren, mehrte sich das Verlangen, diesen doch recht irdischen See mal anzuschauen. Zumal das Salzkammergut von meiner damaligen Heimat gar nicht so weit entfernt ist. Vor einiger Zeit ging dieses Vorhaben in Erfüllung.
Damals · 20. Januar 2021
Wohl dem der bei Bauern Unterschlupf fand und auf dem Land aufwuchs
Ich bin ein paar Jahre nach Ende des 2. Weltkrieges auf die Welt gekommen und auf dem Land aufgewachsen. Ich musste nicht, wie so viele in meiner Generation , hungern, weil wir in einem Bauernhof wohnten und mitversorgt wurden. Auch weil meine Mutter einen kleinen Garten anlegen durfte. Ich habe die Entwicklung der Landwirtschaft miterlebt und bin besorgt darüber. Die heimischen Produkte werden meines Erachtens zu wenig wertgeschätzt und die importierten zu wenig kontrolliert.
Damals · 01. November 2020
Vor neun Jahren besuchten die Aktiv-Senioren aus Mamming den Ort in der Gemeinde Loiching Landkreis Dingolfing-Landau, an dem am 1. April 1909 ein sensationelles Fluggerät in Form einer Riesenzigarre gelandet ist. Wir durften viele Original-Bilder und Schriftstücke in Augenschein nehmen, die von diesem Ereignis Zeugnis ablegten. Gleichermaßen der Gedenkstein in Niederviehbach , den wir ebenfalls besichtigten.
Damals · 16. Oktober 2020
Früher war das halt so, da herrschten ziemlich raue Sitten
Meine Mutter hatte es nach der Meinung meines Vaters gut - sie war "nur" Hausfrau und konnte zuhause sitzen, während er in der Arbeit schuften musste. Es war damals eine Selbstverständlichkeit, dass die Frauen zurücksteckten und sich vom Ehemann abhängig machten. Dass sie daheim am Herd und beim Nachwuchs blieben, wurde vorausgesetzt. Ob es die Frauen heute besser haben, ist es wert, darüber nachzudenken.
Damals · 19. August 2020
Kopfschmuck wie Haarschleifen, Kränze und Hüte zu tragen, war früher zu festlichen Anlässen gang und gäbe. Wer was auf sich hielt, ließ sich damit von einem kompetenten und angesehenen Fotografen verewigen. Er bestimmte, wie man sich hinzustellen hat. Lächeln war offensichtlich nicht erwünscht. So wirken die Bilder manchmal wie versteinert oder eingefroren. Trotzdem war es eine Bereicherung, sich bei den Nachkommen in Erinnerung zu bringen.
Damals · 23. Mai 2020
Kinder sind begeisterte Beerenpflücker. Gerne nutzen sie die Gelegenheit auf den Erdbeerfeldern die süßen Früchtchen ausgiebig zu verkosten. Wenn es aber zur Pflicht wird, wie bei mir früher beim Blaubeeren und Himbeeren pflücken. dann ist der Enthusiasmus bald verflogen. Am besten schmecken sie von der Hand in den Mund oder wenn es verboten ist.
Heimat · 02. Mai 2020
Der im Januar 2012 verstorbene Heinz Rößler war Mitglied der Isar-Gilde Dingolfing-Landau. Mit seinem Bild "Lila Wald" fand er anlässlich der Ausstellung „Zeitgenössische Kunst aus Niederbayern“ in der Bayerischen Vertretung in Bonn große Anerkennung. In Form eines Plakates wurde es einer breiten Öffentlichkeit präsentiert.
Irland · 18. April 2020
Ein Tag unserer Irland-Rundreise gestaltete sich zu einem "spirituellen" Highlight. Es war der Besuch der "Old Jameson Distillery, die einst als größte und beste Whiskey-Brennerei der Welt galt. Nachdem ich diese Spirituose lange Zeit aus benannten Gründen wie der Teufel das Weihwasser verschmäht habe, wurde ich bei der Besichtigung davon überzeugt, dass Whiskey durchaus zu den Genussmitteln zählt, sofern man Qualität der Quantität vorzieht.
Heimat · 27. März 2020
Wie ein Blitz aus heiterem Himmel traf die Welt eine Krankheit, die man zunächst unterschätzte. Inzwischen hat Corona ein Ausmaß angenommen, wie man es sich nicht hätte vorstellen können. Die Zahl der Infizierten und Toten nimmt rasant zu. Die Angst geht um und vielen kommt der Glaube wieder in den Sinn, der Halt und Zuversicht geben kann. Ausgerechnet die Heilige Corona wird die Hilfe bei Seuchen. Und Covid-19 ist ein Virus der übelsten Art.

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