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Ein Kalender zeigt die Jahresstimmungen und den Zeitfortschritt auf

Es ist nicht zu wenig Zeit, die wir haben, sondern es ist zu viel Zeit, die wir nicht nutzen.

Lucius Annaeus Seneca

Die Zeit scheint immer schneller zu vergehen, je älter man wird

Uhr und Zeit
Der richtige Umgang mit Zeit ist eine der wertvollsten Fähigkeiten, die es überhaupt gibt.

 

Das gibt's doch nicht, ich hatte doch erst und jetzt bin ich schon wieder ein Jahr älter? Dieses Empfinden kennt man allgemein und Psychologen bestätigen es. Sie haben eine plausible Erklärung für dieses Phänomen, die eine Studie belegt: 

Sie fragten 500 Teilnehmer zwischen 14 und 94 Jahren unter anderem, wie schnell die letzten zehn Jahre ihrem Empfinden nach vergangen waren. Für Teenager war diese Zeitspanne langsam verstrichen, für junge Erwachsene schneller, für

ältere noch schneller.

Die Wissenschaftler legten den Teilnehmern weitere Aussagen vor: "Ich fühle mich oft unter Zeitdruck", "Ich habe oft nicht genug Zeit, mich um wichtige Dinge zu

kümmern" oder auch "Ich habe viel Zeit".

Die Probanden zwischen 20 und 59 stimmten öfter den Sätzen zu, die mit Zeitdruck verbunden sind. Kein Wunder, in diesem Alter sind die meisten Menschen mit Beruf und Familie ziemlich eingespannt. (Quelle: Zeit Online Mai 2014)

 

Das paradoxe dabei ist, und da muss ich den Wissenschaftlern zustimmen, dass ich, nachdem ich den manchmal stressigen und zeitraubenden Job bei der Zeitung hinter mir habe und ich nun über Zeitmangel nicht mehr klagen kann, verstärkt das Gefühl habe, dass die Zeit noch viel schneller, ja fast wie im Flug vergeht.

 

Auch ist mir jetzt so richtig klar geworden, wieviel einem entgeht, wenn man die Zeit in Stress und Hektik verbringt und die schönen Dinge des Lebens selbst in der Freizeit nicht mehr beachtet. Dem Hamsterrad, in dem man sich unweigerlich befindet, um seinen Lebensunterhalt bestreiten zu können, kann man als normal Sterblicher nicht so leicht entrinnen. Und das darf man auch nicht vergessen: Ohne das nötige Kleingeld ist auch die Freizeit, gerade heutzutage, schwer zu genießen. 

Obwohl ich meine Arbeit als Berichterstatterin des Dingolfinger-Anzeigers gerne machte, schätze ich jetzt im Rentenalter meine wiedergewonnene Freiheit, ohne Termine und Verpflichtungen. Ich schreibe und fotografiere immer noch gerne, jedoch mit dem Unterschied, dass ich nicht mehr muss, sondern es tun kann, wann ich will. Mein reichhaltiges Archiv, das sich im Laufe meiner Pressetätigkeit angesammelt hat, 

möchte ich entsprechend der Themen in meinen Blogartikeln einbringen und veröffentlichen. So habe ich viele Stimmungen eingefangen, die typisch für den Jahresablauf und die Jahreszeiten sind. Manche Bilder stammen aus meinen Reisen und Ausflügen. Ich finde es nach wie vor schön und spannend, faszinierende und imposante Stimmungen einzufangen, an denen ich mich immer wieder erfreuen kann. Andere daran teilhaben zu lassen, ist meine Intension für meine Kalenderbilder.

 

                                Viel Spaß beim Anschauen meiner Fotogalerien!