· 

Wollen wir warten, bis die Welt in der Plastikflut versinkt?

Bayern, Heimat, Tradition, Brauchtum - gestern, heute, morgen

Jeder kann der Wegwerfmentalität Paroli bieten, wenn er will

Natur-und Umwelt
Der Jugend gehört die Zukunft. Es ist lobenswert wenn Jugendliche hierfür anpacken und sich einsetzen

 

 

 

 

 

Schlägt man derzeit die regionalen Zeitungen auf, sieht man überall Bilder und Berichte von Jugendlichen, die Altpapier und Altkleider sammeln, um diese zu Recycling-Abgabestellen zu bringen bzw. abholen zu lassen. Meist sind es Vereine, die damit ihre Kasse für die Jugendarbeit aufbessern wollen.

 

Alles schön, gut und vor allem lobenswert, wenn es der Wiederverwendung zugeführt werden kann. 

Anders und richtig beängstigend empfinde ich die Plastikflut, mit der wir unsere Umwelt kontinuierlich und ständig zunehmend zumüllen. Es muss jedem vernünftigen Menschen klar sein, dass sich dies auf Dauer zur Katastrophe zuspitzt. 

Als 1950 das erste Plastikprodukt auf den Markt kam, konnte man sich noch nicht vorstellen, dass unsere Erde einmal zum Plastik-Planeten verkommen wird. Damals wurde weltweit jährlich 1,5 Millionen Tonnen Plastik produziert. Heute sind es 300 Millionen Tonnen. Mit 11,7 Tonnen verbraucht Deutschland soviel Plastik wie kein anderes Land in Europa. Nur 42 Prozent davon werden recycelt. (Quelle: CareElite.de/plastik-muell-fakten

Plastikmüll ist eine Gefahr für Meerestiere, so auch für Menschen

Überall, so auch in unseren Gewässern und in den Meeren richtet Plastikmüll großen Schaden in der Tierwelt und damit auch an uns an, denn letztendlich gelangen die schädlichen Stoffe in die Nahrungskette. Jährlich verenden etwa 1.000.000 Seevögel und 100.000 Meeressäuger durch den Kontakt mit unserem Plastikmüll. 

Die Verbraucher sind zwar nicht die Schuldigen, so wie es die Kunststoffindustrie zu suggerieren versucht.

Dennoch kann jeder einzelne dazu beitragen, weniger Plastik bzw. synthetische Materialien zu verwenden. Ich habe seit ein paar Jahren immer eine Stofftasche in der Handtasche, die man klein zusammenlegen kann. Eine Plastiktasche habe ich schon lange nicht mehr gekauft.

Wenn wir nämlich nicht bereit sind, umzudenken und der Plastikeuphorie Einhalt zu gebieten, sägen wir uns in absehbarer Zeit den Ast ab, auf dem wir sitzen.

Wer zum Mond fliegt, kann auch Alternativen zum Plastik erforschen

Überall, so auch in unseren Gewässern und in den Meeren richtet Plastikmüll großen Schaden in der Tierwelt und damit auch an uns an, denn letztendlich gelangen die schädlichen Stoffe in die Nahrungskette. Jährlich verenden etwa 1.000.000 Seevögel und 100.000 Meeressäuger durch den Kontakt mit unserem Plastikmüll. 

Die Verbraucher sind zwar nicht die Schuldigen, so wie es die Kunststoffindustrie zu suggerieren versucht.

Dennoch kann jeder einzelne dazu beitragen, weniger Plastik bzw. synthetische Materialien zu verwenden. Ich habe seit ein paar Jahren immer eine Stofftasche in der Handtasche, die man klein zusammenlegen kann. Eine Plastiktasche habe ich schon lange nicht mehr gekauft.

Wenn wir nämlich nicht bereit sind, umzudenken und der Plastikeuphorie Einhalt zu gebieten, sägen wir uns in absehbarer Zeit den Ast ab, auf dem wir sitzen.

Die Sorglosigkeit des Wegwerfens wird uns auf die Füße fallen

Dass hier jede Menge Handlungsbedarf besteht, kann man unschwer feststellen. Da braucht man nur einmal auf die Straßenränder zu achten, wo zu Hauf Tüten und Becher der bekannten Fastfood-Ketten "entsorgt" , bzw. einfach aus dem Auto geworfen wurden. Oft sind es ja Familien, die gerne mal zum "Mäggie" fahren. Da Kinder Nachahmer ihrer Eltern sind, finde ich es als unverantwortlich, wenn Erwachsene mit so verheerendem schlechten Beispiel vorangehen. Es sind nicht nur sie, sondern insbesondere ihre Sprösslinge und Enkelkinder, die am Ende darunter zu leiden haben. Für mich sind alle, die sich so verhalten, "skrupellose Dreckschweine", die, wenn sie erwischt werden, dazu verdonnert werden sollten, die Straßenränder zu Fuß abzugehen und jede einzelne weggeworfene Tüte aufzulesen. Andernfalls Geldstrafen zu erlassen, damit die Allgemeinheit nicht für ihre Sauereien aufkommen muss. Einsicht ist bei solchen Typen meist nicht zu erwarten.

Ich spreche aus Erfahrung: Ich wurde schon einmal auf's Übelste beschimpft, nur weil ich einem jungen Familienvater gebeten habe, die Fastfood-Tüte samt Speisereste in die Mülltonne des Spielplatzes in Dingolfing zu werfen. Nicht nur dass es der Anstand verlangt, es werden auch Ratten und Mäuse dadurch angelockt, die wiederum Krankheiten verbreiten können. Das muss man doch wirklich nicht heraufbeschwören, nur weil man zu faul dazu ist, den Müll ordentlich zu entsorgen.