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Allmächt! Do sind ja lauter Heiliche und Bräsidenten drin!

Bayern, Heimat, Tradition, Brauchtum - gestern, heute, morgen

Eintrag von Heimatminister Markus Söder ins Gemeindebuch von Mamming

Der Landfrauentag in Mamming gehört zu den markanten Terminen, in denen, genauso wie am Rosenmontag, im Landgasthof Apfelbeck ,,Ausnahmezustand" herrscht. Der Bayerische Bauernverband - voran Kreisbäuerin Irene Waas, die seit 2017 Bezirksbäuerin ist - lädt hierzu stets hochkarätige Festredner ein. Vor zwei Jahren nahm Heimatminister Markus Söder gerne die Gelegenheit wahr, ..First-Hahn" im Korb der zahlreichen Landfrauen zu sein. Neben den zahlreichen Ehrengästen aus allen Bereichen der Gesellschaft, die sich im vollbesetzten Isartaler-Festsaal eingefunden haben, spiegelte seine Anwesenheit den hohen Stellenwert der Landwirtschaft und vor allem auch der Frauen wider, die als Strippenzieherinnen agieren, damit in der Familie, im Hof und Stall alles rund läuft. Söder der mit viel Hallo begrüßt und von den Frauen wie ein Superstar bejubelt wurde, brachte die Tatsache, dass eine ,,Landfrau" außer Ehefrau, Mutter, Hausfrau und Bäuerin multitaskingfähig sein und die Landwirtschaft mehrere Standbeine haben muß, mit folgenden Satz auf den Punkt. ,,Bäuerin ist der wichtigste Beruf". Nur unter diesen Voraussetzungen sei heutzutage noch ein auskömmliches Einkommen für die Familie zu erzielen. Die Landwirtschaft sei ein unverzichtbarer Garant dafür, das Bayern so liebens-und lebenswert sei. "Wir brauchen keine profitgierigen Agrarfabriken" wollte der Heimatminister festgestellt wissen.

Bayerns kulturelle Seele ist die Heimat, in der man sich wohl fühlt

Markus Söder machte in seiner Rede seinem Amt als Heimatminister alle Ehre, indem er sich der überaus großen Gästeschar als leidenschaftlicher Verfechter des Freistaates Bayern präsentierte : "Wer Bayern verstehen will, muss wissen, dass die kulturelle Seele die Heimat ist, in der man sich gut aufgehoben und geborgen fühlt." Dies stelle der ländliche Raum dar und dazu gehöre die Landwirtschaft wie kein anderer Bereich. Im schönsten "fränggischen" Dialekt bedachte er die Landfrauen in seinen weiteren umfassenden Ausführungen mit Komplimenten für ihre enormen Leistungen und mannigfaches Engagement.

 

Die Verantwortlichen der Gemeinde Mamming, sowie des gastgebenden Bauernverbandes nutzten selbstverständlich die Gunst der Stunde, um Staatsminister Dr.Markus Söder, der damals schon als heimlicher Kronprinz und Erbe des Ministerpräsidentenposten von Horst Seehofer gehandelt wurde, zu bitten, sich ins "Goldene Buch" einzutragen. Verschmitzt schmunzelnt sagte er beim Durchblättern: "Allmächt. Do sind ja lauter Heiliche und Bräsidenden drin!"  Vielleicht ahnte Markus Söder damals schon, dass es hilfreich sein kann, von Heiligen und irdischen Mächtigen umgeben zu sein. Jedenfalls reihte sich der nun designierte Ministerpräsident mit seiner Unterschrift in die lange illustrer Gäste ein und ist somit in ,,guter Gesellschaft"

Ehrengast Staatsminister Söder beeindruckte der Landfrauentag

Bildunterschriften:

Oben links:  "Das bisschen Haushalt". Der Sketch skizzierte die fehlende Wertschätzung der

                          Hausfrauen wider.

Oben rechts: BBV-Bezirksbäuerin Irene Waas moderierte durch den Landfrauentag 2016

Mitte links:   die vormalige BBV-Bezirksbäuerin Maria Biermeier im Interview mit Ehrengästen

Mitte rechts; Den musikalischen Part bestritten u. a. das Mädels-Quartett ,,Oane wia koane!

Unten links:   Der Landfrauenchor Dingolfing-Landau unter der Leitung von Hans Augustin

                            umrahmte wie jedes Jahr musikalisch diese vergnügliche Veranstaltung

Unten rechts: Ein vollbesetzter Isartaler-Festsaal des Landgasthofes Apfelbeck zeugt von der

                             Beliebtheit des Landfrauentages