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Die Schule ist aus, die Lehrer am Ende und alles fängt von vorne an

Bayern, Heimat, Tradition, Brauchtum - gestern, heute, morgen

Die Büffelpause wird von allen Beteiligten sehnlichst erwartet

Am kommenden Freitag ist Schulschluss und die Ferien beginnen. Bis Montag, den 11. September ist Büffelpause für die Schüler. Jedes 3. Kind ist von der Schule gestresst titelte Spiegel online vor zwei Jahren laut einer Studie. Zu wenig Freizeit und Gelegenheit zum Spielen sowie Druck von den Eltern, sind einige Argumente, die Schüler/innen vorbrachten, warum sie die Schule als schwere Belastung empfinden.

Animationsprogramm, damit in den Ferien keine Langeweile aufkommt

Lehrer/innen haben keine Stechuhr, können Morgens ausschlafen, können die Sommertage auf der Terrasse verbringen, so die Vorurteile vieler Menschen, die nicht einzuschätzen vermögen, dass sich die Arbeitszeit der Lehrkräfte nicht nur auf den Unterricht beschränkt. Auch in unterrichtsfreien Tagen und in den Ferien gibt es jede Menge Arbeit, die erledigt werden muss. Auch wenn sich Lehrkräfte die Zeit anders einteilen können, haben sie nicht mehr Urlaub als jeder andere Arbeitnehmer. Seien es die Vor-und Nachbereitungen des Schuljahres, die Fortbildungen, das Sortieren und Archivieren von Material und dergleichen mehr, die hinter den Kulissen geleistet werden. Was den Lehrern verstärkt Sorge bereitet ist, dass die Gewalt gegen sie nimmt zu, so berichtete das Fernsehmagazin Kontraste im Januar dieses Jahres. Darin wurde geschildert, dass sie Anfeindungen und Übergriffen sowohl durch Schüler als auch Eltern ausgesetzt sind.

Dass viele Eltern auch ihre liebe Not mit den Ferien ihrer Kinder haben , habe ich in meinem Blog-Artikel Schule - des einen Freud, des anderen Last beschrieben. Auch ihnen reicht nicht einmal der Jahresurlaub, in einem Stück genommen, aus, um die Kinder beaufsichtigen und betreuen zu können. Außerdem wird den Kids schon meist nach der ersten Woche schon sooooo laaaaangweilig. Die Eltern sind gefordert, sich als Animateure zu betätigen.  Lobenswerterweise gibt es in vielen Gemeinden ein umfangreiches Ferienprogramm, das den individuellen Interessen und Geschmäckern der Kinder gerecht wird.